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Ernährung  04.03.2021 (Archiv)

Gutes und schlechtes Cholesterin

Arteriosklerose lässt sich medikamentös verhindern, wie Forscher der University of Alberta und des Center Hospitalier Universitaire (CHU) Sainte-Justine der Université de Montréal sagen.

Die für die Erkrankung verantwortlichen Plaques sind ein Gemisch aus Fetten, Cholesterin und anderen Substanzen, die Adern verstopfen, sodass Organe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden. Die Fachleute haben die Rolle der Sialinsäure, einem Inhaltsstoff von LDL, untersucht. Das ist eine Substanz im Blut, die als schlechtes Cholesterin bezeichnet wird. LDL-Partikel, denen Sialinsäure fehlt, gleiten an den Innenwänden der Arterien ab, sodass sich keine Ablagerungen bilden, die den Blutfluss stören. Das zeigte sich in Tierversuchen. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, das schlechte Cholesterin medikamentös zu entschärfen.

Chris Cairo, Chemieprofessor an der University of Alberta, dämpft jedoch vorschnelle Erwartungen. Ehe man mit klinischen Tests an Menschen beginnen könne, müssten noch weitere Tierversuche stattfinden. 'Unter Verwendung von Hemmstoffen, die wir in unserem Labor entwickelten, haben wir festgestellt, dass diese als Therapeutika bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen infrage kommen', beschreibt Cairo die aktuelle Forschungslage.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Kanada die zweithäufigste Todesursache. In Deutschland sind sie mit etwa 40 Prozent aller Sterbefälle sogar die häufigste, so eine Statistik des Robert Koch-Instituts. Auch in Österreich und der Schweiz sind Schlaganfall, Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Folgen von Ablagerungen in den Arterien die häufigste Todesursache.

'Die klinischen Implikationen umfassen die Entdeckung eines neuen Weges, der an der Entwicklung von Arteriosklerose beteiligt ist - eine der wichtigsten Ursachen für die kardiovaskuläre Mortalität - und die Identifizierung neuer Medikamente, die Arteriosklerose, unabhängig vom Cholesterinspiegel, verhindern können', sagt Alexey Pshezhetsky, Professor für Biochemie an der CHU Sainte-Justine.

Schlechtes gutes Cholesterin

Nicht alles 'gute' Cholesterin ist gesund, wie eine Studie unter der Leitung des Hospital del Mar Medical Research Institute (IMIM) zeigt. Die Forscher haben genetische Merkmale analysiert, um die Größe von guten Cholesterin-Partikeln festzustellen. In einem nächsten Schritt wurde ihre Beziehung zum Risiko eines Herzinfarkts festgestellt.

Laut den Wissenschaftlern stehen genetische Charakteristika, die mit der Erzeugung von großen, guten Cholesterin-Partikeln zusammenhängen, in direktem Zusammenhang mit einem höheren Risiko eines Herzinfarkts. Eigenschaften, die mit kleinen, guten Cholesterin-Partikeln in Verbindung stehen, verringern hingegen das Risiko, so das Fazit der Experten.

Laut Forscher Robert Elosua gibt es eine positive kausale Beziehung zwischen der Größe der Partikel des HDL-Cholesterin und dem Risiko eines Herzinfarkts. 'Obwohl wir die Werte des guten Cholesterins erhöhen müssen, muss es sich dabei um kleine Partikel handeln.' Die guten Cholesterin-Partikel seien bei der Übertragung von Cholesterin in die Leber effektiver, so dass es beseitigt werden kann.

Elosuas Kollege Álvaro Hernáez zufolge sollte die Zahl der kleinen Partikel erhöht werden, die die Funktion der Beseitigung des Cholesterins angemessen erfüllen. Sie sind es laut dem Wissenschaftler, die das Cholesterin für seine Beseitigung in die Leber transportieren. Damit wird eine Ansammlung in den Arterien verhindert und in der Folge auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Derzeit gibt es keine Medikamente, die die Werte des guten Cholesterins erhöhen und das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung reduzieren. Erstautor Albert Prats nach zeigt die aktuelle Studie aber neue mögliche therapeutische Ziele bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu gehörten auch mehrere Gene, die mit den qualitativen Aspekten der HDL-Partikel in Verbindung stehen. Damit könnte ein Beitrag zur kardiovaskulären Prävention geleistet werden.

Ausgangspunkt für die Studie war, dass Medikamente, die das schlechte Cholesterin verringern, das kardiovaskuläre Risiko senken. Medikamente, die die Werte des guten Cholesterins erhöhen, erwiesen sich jedoch zur Verringerung des Risikos einer Herzerkrankung als nicht wirksam. Die Forschungsergebnisse wurden in 'Metabolism, Clinical and Experimental' veröffentlicht.

Indes arbeiten kanadische Forscher daran, Arteriosklerose medikamentös zu verhindern. Die für die Erkrankung verantwortlichen Plaques sind ein Gemisch aus Fetten, Cholesterin und anderen Substanzen, die Adern verstopfen, sodass Organe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden. Die Fachleute haben die Rolle der Sialinsäure, einem Inhaltsstoff von LDL, untersucht. Das ist eine Substanz im Blut, die als schlechtes Cholesterin bezeichnet wird.

pte/red

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#Gesundheit #Cholesterin #Forschung



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