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Aktuell  05.03.2023

Gewebe gegen Rückenschmerzen

Bei der Behandlung 'Viable Disc Allograft Supplementation' werden spezialisierte Zellen und Flüssigkeit in die beschädigte Bandscheibe des Patienten injiziert.

Eine minimal-invasive Behandlung, bei der fremdes Bandscheibengewebe in die Wirbelsäule injiziert wird, um die mit einer degenerativen Erkrankung einhergehenden Schmerzen zu lindern, bringt längerfristig signifikante Verbesserungen bei Schmerz und Funktion. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung von Clinical Radiology of Oklahoma.

Die Zellen der injizierten Flüssigkeit regenerieren die Zellen des betroffenen Bereiches mit gesundem Gewebe. Laut dem leitenden Wissenschaftler Douglas Beall gelten Rückschmerzen als führende Ursache von eingeschränkter Aktivität und Abwesenheit vom Arbeitsplatz. 50 Patienten an neun verschiedenen Standorten haben an der randomisierten Studie mit einer Laufzeit von drei Jahren teilgenommen. 46 Personen erhielten tatsächlich Injektionen, vier Teilnehmern wurde zur Kontrolle nur Kochsalzlösung gespritzt.

Die behandelte Gruppe wies zu Beginn der Studie hinsichtlich Alter, Geschlecht, Ethnizität, BMI und Raucherstatus Ähnlichkeiten auf. Das Ausmaß des Schmerzes wurde mittels der 'VAS Analog Scale' ermittelt und die Funktionalität mittels des 'Oswestery Disability Index' (ODI) festgestellt. 60 Prozent der behandelten Patienten berichteten von einer Verbesserung der Schmerzen von mehr als 50 Prozent. 70 Prozent gaben eine Verbesserung von mehr als 20 Punkten bei den ODI-Werten an. Die Therapie erfordert keine Einschnitte in den Körper. Die Patienten konnten noch am gleichen Tag wieder nach Hause gehen. Die Studie wurde von VIVIEX Biologics gesponsert. Beall arbeitet als medizinischer Berater für das Unternehmen.

Die degenerative Bandscheibenerkrankung ist eine führende Ursache für chronische Schmerzen im unteren Bereich des Rückens und gilt weltweit als eine der häufigsten medizinischen Leiden. Laut Beall sind bestehende Therapien oft unwirksam oder die Auswirkungen sind nur von kurzer Dauer. 'Wir brauchen bessere Behandlungsmöglichkeiten, da die konservative Therapie nicht die langfristigen Ergebnisse erzielt, die Patienten verdienen. Das neue Verfahren könnte vielen Menschen helfen.'

Der Einsatz neuer Verfahren wie der 'Viable Disc Allograft Supplementation' könnte laut den Forschern auch dabei helfen, die Einnahme von Opioiden bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen zu verringern. Das wäre vor allem bei jüngeren Menschen von Bedeutung, die noch viele Jahre Aktivität und Lebensqualität vor sich haben. Die Forschungsergebnisse wurden auf dem Society of Interventional Radiology Annual Scientific Meeting in Phoenix der Öffentlichkeit vorgestellt.

Chronische Schmerzen und Psyche

Bei Menschen mit chronischen Schmerzen ist nicht unbedingt die Intensität, sondern das Ausmaß des Leidens im täglichen Leben als Belastung für die Psyche. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Edith Cowan University. Die Wissenschaftlerinnen Tara Swindells und Joanne Dickson haben über 300 Personen mit chronischen Schmerzen befragt, die nicht mit einer Krebserkrankung in Zusammenhang stehen.

Laut Dickson weisen die Egebnisse darauf hin, dass die Betroffenen als Folge des Schmerzes psychisch oder körperlich nicht mehr in der Lage sein könnten, an Aktivitäten teilzunehmen, die ihnen dabei helfen, ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Das wiederum kann signifikante Auswirkungen auf ihr psychisches Wohlbefinden haben. 'Die gute Nachricht ist, dass eine persönliche Flexibilität bei den Zielen ein Schutzschild für die Erhaltung und Förderung des psychischen Wohlbefindens bieten kann.'

Die Schmerzinterferenz wird oft problematischer gesehen als die Schmerzintensität, wie Swindells betont. Menschen gelingt es offenbar, ihre psychische Gesundheit zu erhalten, auch wenn die Schmerzintensität hoch ist - solange es nicht zur Beeinträchtigung wichtiger Bereiche im Leben kommt. Die Studie hat untersucht, wie das permanente Verfolgen wichtiger Ziele und die Anpassung dieser als Reaktion auf Rückschläge helfen kann zu erklären, warum manche Menschen mit chronischen Schmerzen trotzdem über das Gefühl eines psychischen Wohlbefindens verfügen.

Die Zielflexibilität und Beharrlichkeit beim Verfolgen der Ziele können negative emotionale Auswirkungen der Schmerzinterferenz auf das seelische Wohlbefinden dämpfen, heißt es. Die Vorteile der Flexibilität erweisen sich als größer als jene der Beharrlichkeit. Die Ergebnisse dieser Studie haben laut den Forscherinnen Auswirkungen auf gesundheitspolitische Entwicklungen und Kampagnen in diesem Bereich, die sich darauf konzentrieren, psychologische Stärken zu fördern und nicht Defizite.

Dazu gehört zum Beispiel in Bezug auf den Umgang mit dem Schmerz positive Botschaften zur Selbstfürsorge. Die Forschungsergebnisse wurden im 'International Journal of Environmental Research and Public Health' veröffentlicht. Von chronischen Schmerzen sind rund 20 Prozent der Bevölkerung betroffen. Die körperlichen Auswirkungen können weitreichende Folgen auf die Erwerbstätigkeit, den Lebensstil und die psychische Gesundheit haben.

pte/red

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#Forschung #Gesundheit #Rücken #Wirbelsäule #Schmerzen



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