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Fasten und das Hirn

Beim intermittierenden Fasten, Intervallfasten oder 'Intermittent Energy Restriction' (IER) zur Gewichtsreduktion wechseln sich Tage mit relativem Fasten mit Tagen ab, an denen normal gegessen wird.

Die IER-Diät verändert jedoch laut einer Studie des PLA General Hospital die Darm-Hirn-Achse in Hinblick auf das Mikrobiom. Laut dem leitenden Wissenschaftler Qiang Zeng sind die während und nach einem Gewichtsverlust beobachteten Veränderungen im Mikrobiom des Darms und der Aktivität von einer Zunahme betroffenen Gehirnregionen hochdynamisch und im Laufe der Zeit gekoppelt.

Die Forscher haben mittels Metagenomik Stuhlproben und Blutwerte sowie die funktionelle MRT ausgewertet, um Veränderungen in der Zusammensetzung des Mikrobioms des Darms, physiologische Parameter und die Zusammensetzung des Serums, aber auch die Gehirnaktivität festzustellen. Die Studienteilnehmer setzten sich aus 25 fettleibigen chinesischen Frauen und Männern zusammen, die eine IER-Diät durchführten.

Diese Personen waren im Schnitt 27 Jahre alt und verfügten über einen BMI zwischen 28 und 45. Laut Co-Autor Yongli Li vom Henan Provincial People's Hospital ist ein gesundes, ausgewogenes Mikrobiom des Darms für die Energiehomöostase und das Beibehalten eines normalen Gewichts von entscheidender Bedeutung. Probleme in dem Bereich hingegen können das Essverhalten verändern, indem sie sich auf bestimmte Bereiche des Gehirns auswirken, die bei einer Sucht eine Rolle spielen.

Zu Beginn der Studie unterzogen sich die Teilnehmer einer Phase mit sehr stark kontrolliertem Fasten. 32 Tage lang erhielten sie eigens zusammengestellte Mahlzeiten, deren Kalorienwerte schrittweise auf ein Viertel ihres Grundumsatzes reduziert wurden. In den nächsten 30 Tagen folgte eine Phase kontrollierten Fastens mittels einer Liste von empfohlenen Nahrungsmitteln.

Teilnehmerinnen, die sich perfekt an diese Vorgaben hielten, kamen auf 500 Kalorien pro Tag. Bei den Männern lag dieser Wert bei 600 Kalorien. Am Ende der Studie hatte sich ihr Körpergewicht durchschnittlich um 7,6 Kilo oder 7,8 Prozent verringert. Dabei kam es zu einer Verringerung des Körperfetts und des Taillenumfangs.

Der Blutdruck und die Serumwerte der Nüchternplasmaglukose, das gesamte Cholesterin, HDL und LDL, verringerten sich wie auch die Aktivität von entscheidenden Leberenzymen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass IER dabei helfen kann, mit der Fettleibigkeit in Verbindung stehende Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Hyperlipidämie und Funktionsstörungen der Leber zu verringern.

Beim Gehirn kam es zur Verringerung der Aktivität von Regionen, die bei der Regulierung von Appetit und Sucht eine Rolle spielen. Innerhalb des Mikrobioms des Darms nahm die Häufigkeit der Bakterien Faecalibacterium prausnitzii, Parabacteroides distasonis und Bacterokles uniformis sehr stark zu. Bei Escherichia coli kam es jedoch zu einem deutlichen Rückgang. Die Forschungsergebnisse wurden in 'Frontiers in Cellular and Infection Microbiology' veröffentlicht.

pte/red

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